Projektbeschreibung

space—thinks

Temporäre künstlerische Interventionen in Berlin-Neukölln

April—November 2008

Für die Reihe „space thinks“ realisieren acht KünstlerInnen zwischen August und November 2008 temporäre künstlerische Interventionen im öffentlichen Stadtraum von Berlin-Neukölln. Ihre Arbeiten beschäftigen sich mit den vielschichtigen Kontexten der Lebensräume, in die sie intervenieren wollen und folgen einem Raumverständnis, das den stadt- und raumsoziologischen Diskurs des „Spacing“ aufgreift: Derselbe Raum konstituiert und prägt sich völlig unterschiedlich – je nachdem von welcher Gruppe („community“) er wahrgenommen und belebt wird und danach, wie sich die Beziehungen zwischen den Gruppen im Raum gestalten.

„space thinks“ verzichtet bewusst auf punktuelle Inszenierungen und stark skulptural geprägte künstlerische Ausdrucksweisen und bietet so dem mehr und mehr „festivalisierten“ Stadtraum die Stirn: Die KünstlerInnen begreifen die temporäre Intervention fernab jeglichem Aufmerksamkeitsdiktat und setzen sich stattdessen mit den Kontexten real existierender Lebensräume, -bedingungen und den Lebensentwürfen ihrer BewohnerInnen auseinander.